Kommentiertes Vorlesungs- und Seminarverzeichnis Sommersemester 2004
Abteilung Sprachwissenschaft

Die unten abgebildete Tabelle und die Annotationen beinhalten alle Änderungen gegenüber dem gedruckten Vorlesungsverzeichnis.

Die Änderungen und Ergänzungen können Sie hier auch als pdf herunterladen. (Stand: 31.3.32004)

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  Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag
 08.00         Wagner
PS: Stilistik
Melanchthonianum,
HS XVI
 10.00 Eichhoff-Cyrus/ Kühn
HS: Sprachpolitik - Sprachpflege - Sprachberatung
Luisenstr. 2, Raum 2
Kühn
HS: Das Fremdwort in der dt. Sprache
Luisenstr. 2, Raum 2

Unterberg
PS: Morphologie
Luisenstr. 2, Raum 5
Antos
HS: Gesprächsanalyse
Luisenstr. 2, Raum 2
Antos
V: Sprachwissenschaft im 20. Jahrhundert
Löwengebäude,
HS XIII
Wagner
PS: Web-CMS
Luisenstr.2, Raum 5
Wagner
GS: Einführung in die germanistische Sprachwissenschaft II
Melanchthonianum,
HS B
 12.00 Wagner
GS: Einführung in die germanistische Sprachwissenschaft I
Melanchthonianum,
HS B
  Hartinger
PS: Syntax
Melanchthonianum,
HS XV

Weber
PS: Sprachliche Erscheinungen in der Schnittstelle zwischen Syntax, Semantik und Pragmatik
Luisenstr.2, Raum 5
  Wagner
GS: Einführung in die germanistische Sprachwissenschaft II
Melanchthonianum,
HS B
 14.00 Kühn
HS: Bedeutung und Funktion von Namen
Luisenstr. 2, Raum 2

Wagner
PS: Semantik
Melanchthonianum,
HS B

Opilowski
PS Semiotik der Printmedienwerbung
Luisenstr. 2, Raum 5

Kühn
HS: Linguistisches Kolloquium
Luisenstr. 2, Raum 2

Wagner.
Übung: Wiss. Schreiben
Luisenstr.2, Raum 5
Weber
PS: Transkripte in der linguistischen Arbeit - theoretische Aspekte, unterschiedliche Systeme, technische Umsetzung
Luisenstr.2, Raum 5
Antos
PS: Angewandte Linguistik II
Luisenstr. 2, Raum 5

Schuppener
PS: Sondersprachen
Luisenstr. 2, Raum 5
 
 16.00   Antos
HS: Linguistisches Kolloquium
Luisenstr. 2, Raum 5
Schuppener
V: Entwicklung des deutschen Wortschatzes
Melanchthonianum, HS B

Schuppener
PS: Sprache im Nationalsozialismus
Luisenstr. 2, Raum 5

 
 18.00          


Weitere Veranstaltungen
z.Z. keine


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SPRACHWISSENSCHAFT - Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis

Sprachpolitik – Sprachpflege – Sprachberatung
2 SWS/ Hs HS
K. Eichhoff-Cyrus/ I. Kühn
Luisenstraße 2, Raum 2
Mo 10-12
MA/LAG/LAS wobl.

Was leistet der 2003 gegründete Deutsche Sprachrat? Welche Ziele und Aufgaben sind gesetzt? Frau Dr. Eichhoff-Cyrus als Geschäftsführerin der Gesellschaft für deutsche Sprache in Wiesbaden wird aus der Arbeit des Sprachrats berichten.
Was leistet Sprachberatung? Sprachempfehlungen für die Öffentlichkeit und für bestimmte Bereiche, beispielsweise Sprachberatung für den Deutschen Bundestag sollen diskutiert werden. Aus der Dokumentation der Sprachberatungsstelle in Wiesbaden und des Germanistischen Instituts in Halle werden interessante und mehrfach gestellte Fragen zu verschiedenen Teilgebieten ausgewählt.
Ein Besuch beim Redaktionsstab des Deutschen Bundestages ist vorgesehen.
Die Grobgliederung könnte folgende Kategorien umfassen: Orthografie/Orthografiereform; Wortbildung; Fremdwörter; Wortbedeutung; Etymologie; Stil; Grammatik; Zeichensetzung; Sprachkritik; Formulierungshilfen.
Leistungsscheine können durch Hausarbeiten erworben werden.

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Einführung in die Germanistische Sprachwissenschaft I
2 SWS/ GS
J. Wagner.
Melanchthonianum, Hörsaal B
Mo 12-14
MA/LAG/LAS obl.

Was ist Sprache? Wozu dient sie? Wie ist sie strukturiert? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die Sprachwissenschaft. Im Zentrum dieser Einführung stehen somit
- fachwissenschaftliche Grundpositionen und -begriffe der Linguistik und ihrer Teilgebiete;
- theoretische, methodische und kommunikationspraktische Fragen zum System der deutschen Sprache.
Die Einführung I dient außerdem dazu, die Studierenden in Techniken und Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens einzuführen.
Die Lehrveranstaltung wird mit einer Klausur abgeschlossen.
Teilnahmevoraussetzung(en): keine

Weitere Informationen unter http://www.germanistik.uni-halle.de/wagner/einfuehrung1


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Bedeutung und Funktion von Namen
2 SWS/ Hs HS
I. Kühn
Luisenstraße 2, Raum 2
Mo 14-16
MA/LAG/LAS wobl.

Im ersten Teil des Seminars sollen theoretische Kenntnisse zur Bedeutung und Funktion von Namen erworben werden. Die empirischen Untersuchungen werden an verschiedenen Gruppen von Eigennamen durchgeführt. Dabei geht es um die etymologische Zuordnung, die Motive der Benennung, die Beschreibung typischer Namengruppen von Ortsnamen, Flurnamen, Straßennamen, Namen von Schulen, Intercity-Zügen oder Benennungen von Witterungserscheinungen.
Leistungsscheine können erworben werden.



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Semantik
2 SWS/ einführendes Ps im GS
J. Wagner
Löwengebäude, Hörsaal B
Mo 14-16
MA/LAG/LAS wobl./wahl.

Der Untersuchungsgegenstand der Semantik ist die Bedeutung von Sprache bzw. sprachlichen Zeichen. Was aber ist überhaupt Bedeutung, wie kommt sie zustande, und warum sollte man sich damit beschäftigen? Diesen Fragen wird in drei Abschnitten des Seminars nachgegangen:
- Grundlagen der Semantik,
- Lexikalische Semantik,
- Semantik komplexer Ausdrücke.
Teilnahmevoraussetzungen: keine

Weitere Informationen unter http://www.germanistik.uni-halle.de/wagner/semantik



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Das Fremdwort in der deutschen Sprache
2 SWS/ Hs HS
I. Kühn
Luisenstraße 2, Raum 2
Di 10-12
MA/LAG/LAS wobl.

Integration und Stigmatisierung von fremden Wörtern in der deutschen Sprache sollen im historischen Kontext betrachtet werden. Weitere thematische Schwerpunkte sind die grammatische Integration von Fremdwörtern, Typen von Anglizismen und Internationalismen sowie die aktuelle Anglizismendiskussion und die Frage nach Fremdwörterbüchern.
Leistungsscheine können durch Referate/Hausarbeiten erworben werden.



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Morphologie
2 SWS/ einführendes Ps im GS
S. Unterberg
Luisenstraße 2, Raum 5
Di 10-12
MA wobl./wahl.

Das Seminar bietet zunächst eine Vertiefung und Auseinandersetzung mit der für die Morphologie und Wortbildung relevanten linguistischen Terminologie. Von zentraler Bedeutung ist dabei eine Bestimmung und kritische Überprüfung des Begriffes „Wort“.
Im Bereich der Flexion wird die traditionelle Formenlehre des Deutschen und ihre morphologischen Besonderheiten thematisiert (Konjugation, Deklination usw.) und die Bildung und Bedeutung grammatischer Kategorien (Numerus, Genus, Kasus, Tempus usw.) wird diskutiert.
Des Weiteren werden einzelne Wortarten des Deutschen hinsichtlich ihrer spezifischen morphologischen Möglichkeiten analysiert und klassifiziert.Wortbildungskonstruktionen und Wortbildungsregularitäten bilden einen zentralen Aspekt der Seminararbeit. (Leistungsnachweise können erworben werden.)
Teilnahmevoraussetzung(en): keine
maximale Teilnehmerzahl: 40



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Linguistisches Kolloquium
2 SWS/ Hs HS
I. Kühn
Luisenstraße 2, Raum 2
Di 14-16
MA/LAG/LAS wobl.

Gegenstand dieser Lehrveranstaltung ist die Erörterung von Problemen bei der Vorbereitung und Durchführung von Hausarbeiten. Neben den thematischen Schwerpunkten sind Untersuchungen zur Gegenwartssprache, zur Sprachentwicklung und Sprachnormierung möglich.
Ergebnisse der Sprachberatungsstelle stehen zur Verfügung.
Weitere Themen nach Absprache.
Teilnahmevoraussetzung(en): Vorbereitung einer Hausarbeit/Magisterarbeit.



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Wissenschaftliches Schreiben
2 SWS/ Übung
J. Wagner
Luisenstr. 2, Raum 5
Di 14-16
MA/ LAG/LAS wobl./wahl.

Weitere Informationen unter http://www.germanistik.uni-halle.de/wagner/schreiben



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Linguistisches Kolloquium
2 SWS/ Hs HS
G. Antos
Luisenstraße 2, Raum 5
Di 16-18
MA/LAG/LAS/BliK wobl.

Kolloquien haben zwanglosen Workshopcharakter. Sie erlauben einen Blick hinter die Kulissen der Forschung. Sie zeigen, wie Ideen entwickelt und diskutiert werden, wie man sich über den besten Weg intellektuell streiten und wie „Forschung“ handwerklich umgesetzt werden kann.
Also: Alle, die Themen oder Anregungen für Abschlussarbeiten suchen, sind ebenso eingeladen wie ‚BLiKis‘, die ein praxisorientiertes Projekt zum Thema „Sprache im Beruf“ entwickeln wollen. „Gestandene“ WissenschaftlerInnen (ab und zu auch Gäste von auswärts) stellen im Kolloquium ihre Arbeiten und Projekte ebenso vor, wie Habilitierende, Doktoranden oder Studierende, die an Magister- oder Staatsexamensarbeiten sitzen.



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Gesprächsanalyse
2 SWS/ Hs HS
G. Antos
Luisenstraße 2, Raum 2
Mi 10-12
MA/LAG/LAS/BliK wobl.

Die Gesprächsanalyse versucht einerseits, „Maximen“, Regeln und Strategien herauszustellen, die Gesprächen zugrunde liegen. Zum anderen kann sie zeigen, wie die an Gesprächen Beteiligten durch ihre Interaktion „Sinn“ und „soziale Ordnung“ wechselseitig zu etablieren versuchen.
Im Zentrum des Seminars werden sehr verschiedene „Gesprächssorten“ stehen (Alltagsgespräche, Gespräche aus der Wirtschaft, der Verwaltung, der Medien, der Medizin). Anhand von verschrifteten Verläufen sollen diese auf relevante Fragestellungen hin („Aushandlungskonzept“, Sinnproduktion, Dominanz, Emotionalität, Konflikt, Schlichtung etc.) untersucht werden.



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Syntax
2 SWS/ einführendes Ps im GS
A.-K. Hartinger
Melanchthonianum, Hörsaal XV
Mi 12-14
LAG/LAS wobl./wahl.

Dieses einführende Syntaxseminar vermittelt grundlegende Kenntnisse zur Analyse syntaktischer Strukturen. Neben der Klärung des Satzbegriffes sollen die verschiedenen Satztypen ebenso wie die Satzkonstituenten erläutert und beschrieben werden. Dabei wird auch die Frage nach den Funktionen bestimmter Strukturen zu beantworten sein.
Nicht zuletzt werden uns wichtige Forschungsansätze und deren Herangehensweise an die deutsche Syntax interessieren. Im Mittelpunkt stehen hier Überlegungen zu den Zielsetzungen, Methoden und Interpretationsansätzen dieser Theorien.
Teilnahmevoraussetzung(en): keine



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Sprachliche Erscheinungen in der Schnittstelle zwischen Syntax, Semantik und Pragmatik
2 SWS/ thematisches Ps im GS
T. Weber
Luisenstraße 2, Raum 5
Mi 12-14
MA wobl./wahl.

Die Linguistik des 20. Jahrhunderts war in weiten Teilen durch eine modulare Sichtweise geprägt, die einzelne sprachliche Phänomene bestimmten isoliert betrachtbaren sprachlichen Ebenen (von der Phonetik bis zur Pragmatik) zuordnete. Seit den 1970er hat sich demgegenüber eine oft als „Funktionale Linguistik“ bezeichnete Sichtweise etabliert, die den ganzheitlichen Charakter von Sprache betont und strukturelle und funktionale Aspekte von Sprache als untrennbar miteinander verbunden betrachtet.
In diesem Seminar werden wir zentrale Bereiche der deutschen Sprache, z.B. Wortbildung, Satzbau und Textstruktur, daraufhin untersuchen, wie Sprachstruktur und Sprachgebrauch einander bedingen und wechselseitig beeinflussen.
Teilnahmevoraussetzung: Beherrschung der sprachwissenschaftlichen Grundbegriffe, wie sie in den Einführungen I und II vermittelt werden.
Weitere Informationen finden Sie ab Ende März unter: http://www.germanistik.uni-halle.de/weber



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Transkripte in der linguistischen Arbeit – theoretische Aspekte, unterschiedliche Systeme, technische Umsetzung
2 SWS/ thematisches Ps im GS
T. Weber
Luisenstraße 2, Raum 5
Mi 14-16
MA/BliK wobl./wahl

Transkripte, d.h. die Verschriftlichungen gesprochener Sprache, sind ein wichtiges Hilfsmittel der Gesprächsanalyse sowie der funktional orientierten Linguistik überhaupt. Das Transkribieren, von der Auswahl der Daten über die Entscheidung für ein Transkriptionssystem bis zur Erstellung und wiederholten Überarbeitung des Transkripts ist mehr als ein rein technischer Prozess.
In dieser Veranstaltung werden wir von Beginn an Gespräche transkribieren. Diese praktische Arbeit kann aber nur dann zu sinnvollen Ergebnissen führen, wenn
- die theoretischen Aspekte des Transkribierens bewusst gemacht werden
- unterschiedliche Transkriptionssysteme (z.B. GAT, HIAT, Jefferson) bekannt sind
- eine Reihe technischer Hilfsmittel (v.a. entsprechende Software) beherrscht werden.
Parallel zum Transkribieren werden wir uns also sowohl mit den theoretischen Aspekten als auch mit einigen Transkriptionssystemen befassen. Geeignete Software wird – im Rahmen des zeitlich Möglichen – vorgestellt und ihre Anwendung geübt.
Teilnahmevoraussetzungen:
1. Einführung in die germanistische Sprachwissenschaft I und II
oder
Einführung in die germanistische Sprachwissenschaft I und Einführung in die Gesprächsanalyse
2. Anfertigung eines Transkripts eines mindestens 5-minütigen Gesprächsausschnitts bis spätestens zum Ende der ersten Semesterwoche.
Das Gesprächsmaterial nehmen Sie selbst auf, entnehmen es vorhandenen Korpora (z.B. SCHALL: http://www.lobos-home.de/schall/contact/) oder bekommen es von mir (weber@germanistik.uni-halle.de) bereitgestellt.
maximale Teilnehmerzahl: 40
Weitere Informationen finden Sie ab Ende März unter: http://www.germanistik.uni-halle.de/weber



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Sprachwissenschaft im 20. Jahrhundert
2 SWS/ V GS/HS
G. Antos
Löwengebäude, Hörsaal XIII
Do 10-12
MA/LAG/LAS/BliK wobl.

In der Vorlesung soll ein historisch orientierter Blick auf Theoretiker, Schulen und Entwicklungen der Sprachwissenschaft im 20. Jahrhundert geboten werden (Strukturalismus, Funktionalismus der „Prager Schule“, amerikanischer Distributionalismus, Dependenzgrammatik, Generative Transformationsgrammatik und kognitive Linguistik, Sprechakttheorie und Pragmatik).



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Website-Erstellung und –Pflege mit einem Web-CMS
2 SWS/ thematisches Ps im GS
J.Wagner/D.Wilms/G. Böhme
Luisenstr. 2, Raum 5
Termine in Absprache
MA/LAG/LAS/BliK wobl./wahl.

Das projekt- und praxisorientierte Seminar testet den Einsatz eines Content Management Systems, welches am Institut für Informatik der Martin-Luther-Universität entwickelt wurde. Im Rahmen der Lehrveranstaltung werden die Webpräsentationen des Germanistischen Instituts und des Studienganges „Interkulturelle Wissenskommunikation“ inhaltlich überarbeitet, (text-)optimiert und in das Redaktionssystem überführt.

Interessenten treffen sich am Mittwoch, dem 07.04.2004, 12.00 Uhr, in der Luisenstraße, Raum 2.

Teilnahmebeschränkung:
- 5 Studierende Germanistische Sprachwissenschaft
- 5 Studierende Interkulturelle Wissenskommunikation (BLIK)

Teilnahmevoraussetzungen:

Weitere Informationen unter http://www.germanistik.uni-halle.de/wagner/cms





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Angewandte Linguistik II
2 SWS/ thematisches Ps im GS
G. Antos
Luisenstraße 2, Raum 5
Do 14-16
MA/LAG/LAS/BliK wobl.

Das Proseminar dient der Vertiefung der in der Vorlesung im WS 03/04 behandelten Fragestellungen. Bei besonderen Leistungen können auch HS-Scheine erworben werden.



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Sondersprachen
2 SWS/ thematisches Ps im GS
G. Schuppener
Luisenstraße 2, Raum 5
Do 14-16
MA/LAG/LAS wobl./wahl.

Sondersprachen im engeren Sinne haben in der jüngeren Vergangenheit zunehmende Aufmerksamkeit erfahren. Die Sondersprachenforschung befasst sich mit den sprachlichen Varietäten sozialer (Rand-) Gruppen. Das Seminar soll zunächst in die Theorie der Sondersprachen einführen und dann einen Überblick über das Spektrum dieser Varietäten bieten.



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Sprache des Nationalsozialismus
2 SWS/ thematisches Ps im GS
G. Schuppener
Luisenstraße 2, Raum 5
Do 16-18
MA/LAG/LAS wobl./wahl.

Der Philologe Klemperer veröffentlichte nach dem 2. Weltkrieg eine Monographie mit dem Titel „LTI“, die sich mit Besonderheiten der Sprache des Nationalsozialismus befasst. Dieses Werk soll eine Grundlage für die Beschäftigung mit den Charakteristika der NS-Sprache bilden. Daneben werden auch Ergebnisse der Totalitarismusforschung vorgestellt.



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Stilistik
2 SWS/ einführendes Ps im GS
J. Wagner
Melanchthonianum, Hörsaal XVI
Fr 08-10
MA/LAG/LAS/BliK wobl./wahl.

Stil kann sich in unserer Umgangssprache auf unterschiedlichste Phänomene beziehen. Wir sprechen von einem rücksichtslosen Fahrstil, sagen, dass jemand etwas im großen Stil tut, beklagen uns über schlechten Stil und empfinden Dinge als stilecht oder Stilbruch.
Die linguistische Stilistik beschäftigt sich mit dem sprachlichen Stil, d.h. mit dem ‚Wie‘ des Sprachgebrauchs zu verschiedenen praktischen Zwecken und in unterschiedlichen Kontexten.
Das Seminar behandelt das komplexe Phänomen Stil zunächst nach den verschiedenen Auffassungen und Beschreibungen bzw. Theorien, die sprachlichen Stil erklären. Danach werden Grundkategorien der Stilistik vorgestellt und erörtert sowie verschiedene Methoden der Stilanalyse und ihr Instrumentarium beschrieben, diskutiert und vor allem: praktisch erprobt.
Teilnahmevoraussetzungen: keine

Weitere Informationen unter http://www.germanistik.uni-halle.de/wagner/stilistik



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Einführung in die Germanistische Sprachwissenschaft II
2 SWS/ GS
J. Wagner
Melanchthonianum, Hörsaal B
Fr 10-12
MA/LAG/LAS obl.

Sprache wird im ersten Teil der Einführung vor allem unter systematischen Gesichtspunkten beschrieben. Im zweiten Teil soll sie nun als ein soziales und psychologisches Phänomen thematisiert werden. Inhaltliche Schwerpunkte der Lehrveranstaltung sind:
- Sprache – sprachliches Handeln – soziale Interaktion;
- soziale Inhomogenität von Sprache;
- Sprache und Kognition.
Die Einführung II dient außerdem dazu, die Studierenden mit Grundregeln des wissenschaftlichen Schreibens bekannt zu machen.
Die Lehrveranstaltung wird mit einer Klausur abgeschlossen.
Teilnahmevoraussetzung(en): Einführung in die germanistische Sprachwissenschaft I

Weitere Informationen unter http://www.germanistik.uni-halle.de/wagner/einfuehrung2



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Einführung in die Germanistische Sprachwissenschaft II
2 SWS/ GS
J. Wagner
Melanchthonianum, Hörsaal B
Fr 12-14
MA/LAG/LAS obl.

Sprache wird im ersten Teil der Einführung vor allem unter systematischen Gesichtspunkten beschrieben. Im zweiten Teil soll sie nun als ein soziales und psychologisches Phänomen thematisiert werden. Inhaltliche Schwerpunkte der Lehrveranstaltung sind:
- Sprache – sprachliches Handeln – soziale Interaktion;
- soziale Inhomogenität von Sprache;
- Sprache und Kognition.
Die Einführung II dient außerdem dazu, die Studierenden mit Grundregeln des wissenschaftlichen Schreibens bekannt zu machen.
Die Lehrveranstaltung wird mit einer Klausur abgeschlossen.
Teilnahmevoraussetzung(en): Einführung in die germanistische Sprachwissenschaft I

Weitere Informationen unter http://www.germanistik.uni-halle.de/wagner/einfuehrung2



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Entwicklung des deutschen Wortschatzes
2 SWS/ V in GS/HS
G. Schuppener
Melanchthonianum, Hörsaal XV
Mi 16-18
MA/LAG/LAS wobl.

Den Einstieg der Vorlesung bildet die Klärung wesentlicher Grundbegriffe der Lexikologie. Ferner werden zunächst zentrale Prinzipien dargestellt, die Veränderungen des Wortschatzes zugrunde lie-gen können.
Auf dieser Grundlage soll ein Überblick über wichtige Etappen der Entwicklung des deutschen Wortschatzes gegeben werden. Dabei soll insbesondere die Rolle von Sprache als kulturelles Ge-dächtnis betrachtet werden. Weiterhin wird dem Kontakt mit anderen Sprachen (vor allem Englisch und Französisch) und Kulturen besondere Aufmerksamkeit gewidmet, dies nicht nur in historischer Hinsicht, sondern auch mit Blick auf die Gegenwart.

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Semiotik der Printmedienwerbung
2 SWS/ Ps im GS
R. Opilowski
Luisenstr. 2
(14täglich jeweils montags und dienstags)
montags, 14-16: 19.04. / 03.05. / 17.05. / Pfingstmontag / 14.06. / 28.06. / 12.07.
dienstags, 12-14: 20.04. / 04.05. / 18.05. / 01.06. / 15.06. / 29.06. / 13.07.
MA/LAG/LAS/ wobl.

Die Printmedienwerbung, d. h. die Presse- und Außenwerbung bedient sich der unterschiedlichen semiotischen Kodes, die im Zeichenprozess (Semiose) informativ-appellative Werbetexte konstituieren. Die Beschreibung der Semiotik in der Werbung hat zum Ziel, diese einzelnen semiotischen Kodes aufzudecken, ihre Hierarchie für die Werbung aufzustellen und ihr gemeinsames Zusam-menwirken im Textganzen zu charakterisieren. Bei dem dominanten Kodepaar 'Text und Bild' rich-tet sich die Aufmerksamkeit vor allem auf die Wechselbeziehungen und auf die dadurch entstande-nen Bedeutungskomplexe. Im Weiteren wendet sich das Proseminar ebenfalls anderen Kodes zu, die aus dem sprachlichen und visuellen Kode abgeleitet sind oder auch autonom funktionieren. Im Mittelpunkt der semiotischen Beobachtung stehen insofern Farben, Schrifttypen, Anordnung der Werbeteile, Papiergestalt und –qualität, Düfte und Gegenstände, die zum effektiven Werbeauftritt entsprechend inszeniert werden. Aus dem semiotischen Blick auf die Werbung ergibt sich dabei die Beschäftigung mit den Argumentationsarten, der Ästhetik und der sog. "wilden Semiose".
Der praktische Einsatz der Werbesemiotik wird an den Textbeziehungen (Intertextualität) in der Werbung überprüft. Ausgehend vom erweiterten semiotischen Verständnis der Intertextualität be-zieht sich die Werbung auf verschiedene festgeprägte Texte und Bilder. Am Beispiel einer konkre-ten Werbestrategie wird demnach nicht nur die Einbettungsart dieser ‚fremden’ Texte und Bilder in die Werbung überlegt, sondern die Rolle der begleitenden Farben, Schrifttypen und –größe, der räumlichen Anordnung etc. für die Durchführung dieser intertextuellen Relationen analysiert.

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