Kommentiertes Vorlesungs- und Seminarverzeichnis Wintersemester 2004/05
Abteilung Sprachwissenschaft

Die unten abgebildete Tabelle und die Annotationen beinhalten alle Änderungen gegenüber dem gedruckten Vorlesungsverzeichnis.

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Gesamtstundenplan der Germanistik

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  Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag
 08.00         Wagner
PS: Praktische Text- und Stilanalyse I (1)
Luisenstr. 2, Raum 2
 10.00 Wagner
GS: Einführung in die germanistische Sprachwissenschaft I (1)
Luisenstr. 2, Raum 5

N.N., 10-14 Uhr
HS: Rhetorik im Alltag. Theorie und Praxis (BLOCK)
Luisenstr. 2, Raum 2
Antos
V: Pragmatik
Löwengebäude,
HS XIV a/b

Unterberg
PS: Morphologie
Luisenstr. 2, Raum 5
Hartinger
PS: Gesprächsanalyse
Luisenstr. 2, Raum 5
  Wagner
GS: Einführung in die germanistische Sprachwissenschaft II
Luisenstr. 2, Raum 2
 12.00 Wagner
GS: Einführung in die germanistische Sprachwissenschaft I (2)
Luisenstr. 2, Raum 5
  N.N.
PS: Klassische Texte der linguistischen Literatur (Lektüreseminar)
Luisenstr.2, Raum 5
  Wagner
PS: Praktische Text- und Stilanalyse I (2)
Luisenstr. 2, Raum 2
 14.00 Antos
HS: Linguistische Schreibforschung
Luisenstr. 2, Raum 2
Wagner.
Ü: Wiss. Schreiben
Luisenstr.2, Raum 5
N.N.
HS: Die Tempora - Ein grammatisches Phänomen.....
Luisenstr. 2, Raum 2
N.N.
PS: Einführung in die linguistische Pragmatik und die funktionale Sprachberatung
Luisenstr.2, Raum 5
   
 16.00 Antos
HS: Phraseologie
Luisenstr. 2, Raum 2
Antos
HS: Linguistisches Kolloquium
Luisenstr. 2, Raum 2
 

 

 
 18.00          


Weitere Veranstaltungen

Eichhoff-Cyrus
HS: Rhetorik im Alltag. Theorie und Praxis
2 SWS, Hs HS
Luisenstr. 2, Raum 2
Mo 10-14 (18.10./1.11./15.11./29.11./13.12.04 und 10.1./24.1.05)

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SPRACHWISSENSCHAFT - Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis

Einführung in die Germanistische Sprachwissenschaft I (1)
2 SWS/ Gs GS
J. Wagner
Luisenstraße 2, Raum 5
Mo 10-12
MA/LAG/LAS obl.

Was ist Sprache? Wozu dienst sie? Wie ist sie strukturiert? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die Sprachwissenschaft. Im Zentrum dieser Einführung stehen somit
- fachwissenschaftliche Grundpositionen und –begriffe der Linguistik und ihrer Teilgebiete;
- theoretische, methodische und kommunikationspraktische Fragen zum System der deutschen Sprache.
Die Einführung I dient außerdem dazu, die Studierenden in Techniken und Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens einzuführen.
Die Lehrveranstaltung wird mit einer Klausur abgeschlossen.
Teilnahmevoraussetzung(en): keine
maximale Teilnehmerzahl: 35
Weitere Informationen unter http://www.germanistik.uni-halle.de/wagner/einfuehrung1

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Einführung in die Germanistische Sprachwissenschaft I (2)
2 SWS/ Gs GS
J. Wagner
Luisenstraße 2, Raum 5
Mo 10-12
MA/LAG/LAS obl.

Was ist Sprache? Wozu dienst sie? Wie ist sie strukturiert? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die Sprachwissenschaft. Im Zentrum dieser Einführung stehen somit
- fachwissenschaftliche Grundpositionen und –begriffe der Linguistik und ihrer Teilgebiete;
- theoretische, methodische und kommunikationspraktische Fragen zum System der deutschen Sprache.
Die Einführung I dienst außerdem dazu, die Studierenden in Techniken und Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens einzuführen.
Die Lehrveranstaltung wird mit einer Klausur abgeschlossen.
Teilnahmevoraussetzung(en): keine
maximale Teilnehmerzahl: 35

Weitere Informationen unter http://www.germanistik.uni-halle.de/wagner/einfuehrung1


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Linguistische Schreibforschung
2 SWS/ Hs HS
G. Antos
Luisenstraße 2, Raum 2
Mo 14-16
MA/LAG/LAS/BLIK wobl.

In der Schreibforschung wird Textproduktion nicht nur als kognitiver Problemlösungsprozess, sondern als soziale Handlung betrachtet, bei der mittels Texte eine meist komplexe kommunikative Beziehung zwischen Schreibern und (potentiellen oder tatsächlichen) Lesern aufgebaut wird. Gemäß dieser Sicht findet weder die Kulturtechnik 'Schreiben' noch deren Erlernen nur in den Köpfen der Schreiber statt. Entsprechend spielen interaktive, gesellschaftliche und kulturelle Faktoren bei den Verstehens- und Produktionsprozessen von Texten eine zentrale Rolle. Diese beeinflussen sowohl Form und Inhalt der Texte als auch die Vorstellungen vom Schreiben.
In diesem Seminar soll gezeigt werden, welche Methoden, Theorien und Anwendungsfelder heute in der linguistischen Schreibforschung eine Rolle spielen.

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Phraseologie
2 SWS/ Hs HS
G. Antos
Luisenstraße 2, Raum 2
Mo 16-18
MA/LAG/LAS/BLIK wobl.

„Wem das Wasser bis zum Halse steht, der sollte seinen Kopf nicht hängen lassen“. Solche sprachlichen Ausdrücke gehen zwar auf keine Kuhhaut, sind aber gang und gäbe. Kommen Sie also mit Kind und Kegel, sofern sie kein blinder Passagier in diesem Seminar sein sind. Sollten Sie trotzdem nicht drauf stehen, dann ist guter Rat teuer. Vielleicht auch dieser: „Der Klügere kippt nach!“
Burger, H. (1982): Handbuch der Phraseologie. Berlin, New York. GI ULB
Fleischer, W. (1982): Phraseologie der deutschen Gegenwartssprache. Leipzig. GI
Foeldes C. (1992) (Hrsg.): Deutsche Phraseologie in Sprachsystem und Sprachverwendung. Wien. ULB

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Pragmatik
2 SWS/ V GS/HS
G. Antos
Löwengebäude, Hörsaal XIV a/b
Di 10-12
MA/LAG/LAS/BLIK wobl.

Warum drücken Sie nicht sich Ihre Daumen oder gar Ihre „Pobacken“ zusammen, wenn Sie an einer Tür die Aufforderung „Drücken“ lesen? Warum ist es kein Akt der tieferen Einsicht, wenn Sie ihr Eheversprechen mit der selbstkritischen Bemerkung „Was kümmert mich mein dummes Geschwätz von gestern?“ zurückziehen? Warum sollten Sie schließlich die einschlägige Frage des Standesbeamten nicht mit einem diplomatischen: „Ich sage nicht Nein!“ oder mit „Warum eigentlich nicht?“ beantworten? Und warum können Sie nicht kurz vor der Hochzeitsnacht zu ihrer/m Partner sagen: „Du, ich glaube, ich habe mich heut auf dem Standesamt beim Ja wohl versprochen!“
In dieser Vorlesung soll ausgehend von der sog. Sprechakttheorie gezeigt werden, wo und wie wir in den verschiedenen Lebensbereichen sprachlich Handeln und welche Maximen und Regeln dabei maßgeblich sind.

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Morphologie
2 SWS/ einführendes Ps im GS
S. Unterberg
Luisenstraße 2, Raum 5
Di 10-12
MA/LAG/LAS wobl./wahl.

Das Seminar bietet zunächst eine Vertiefung und Auseinandersetzung mit der für die Morphologie und Wortbildung relevanten linguistischen Terminologie. Von zentraler Bedeutung ist dabei eine Bestimmung und kritische Überprüfung des Begriffes „Wort“.
Im Bereich der Flexion wird die traditionelle Formenlehre des Deutschen und ihre morphologischen Besonderheiten thematisiert (Konjugation, Deklination usw.) und die Bildung und Bedeutung grammatischer Kategorien (Numerus, Genus, Kasus, Tempus usw.) wird diskutiert.
Des Weiteren werden einzelne Wortarten des Deutschen hinsichtlich ihrer spezifischen morphologischen Möglichkeiten analysiert und klassifiziert.
Wortbildungskonstruktionen und Wortbildungsregularitäten bilden einen zentralen Aspekt der Seminararbeit. (Leistungsnachweise können erworben werden.)
maximale Teilnehmerzahl: 40

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Wissenschaftliches Schreiben
2 SWS/ Übung GS/HS
J. Wagner
Luisenstraße 2, Raum 5
Di 14-16
MA/LAG/LAS/BLIK wahl.

Die Lehrveranstaltung versteht sich als
- offene Sprechstunde bei Fragen zum wissenschaftlichen Schreiben;
- Treffpunkt zum Erfahrungsaustausch über das Schreiben im Studium;
- Möglichkeit zur (ggf. auch individuellen) Beratung bei aktuellen Schreibarbeiten (Semesterarbeiten, Abschlussarbeiten).
Außerdem werden in unregelmäßigen Abständen übungsorientierte Workshops zu speziellen Aspekten des wissenschaftlichen Arbeitens angeboten. Informationen dazu werden rechtzeitig als Aushang und auf der Internetseite
http://www.germanistik.uni-halle.de/wagner/schreiben veröffentlicht.

Teilnahme- oder Leistungsscheine können nicht erworben werden.
Weitere Informationen unter http://www.germanistik.uni-halle.de/wagner/schreiben

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Die Tempora – Ein grammatisches Phänomen in der linguistischen Theorie, in der Erst- und der Zweitsprachenerwerbsforschung
2 SWS/ Hs HS
N.N.
Luisenstr. 2, Raum 2
Di 14-16
MA/ LAG/LAS wobl./wahl.

Die meisten Muttersprachler meinen zu wissen, was die Tempora sind und was sie in der Sprache bewirken. Ein Blick auf die linguistische Forschung aber zeigt, dass die Tempusformen ein kontrovers diskutiertes Phänomen darstellen. Im Seminar wollen wir ausgewählte Tempustheorien besprechen; Ansätze zur Beschreibung des Tempuserwerbs aus der Erst- und Zweitsprachenerwerbsforschung können den Gegenstand zusätzlich beleuchten.
Zur einführenden Lektüre wird empfohlen, in folgenden Grammatiken die Kapitel zum Tempussystem nachzuschlagen:
Duden. Grammatik der deutschen Gegenwartssprache, bearb. von Peter Eisenberg. Mannheim, 6. neu bearb. Aufl. 1998.
Gerhard Helbig/Joachim Buscha: Deutsche Grammatik. Ein Handbuch für den Ausländerunterricht. Berlin (u.a.), 2001.
Harald Weinrich: Textgrammatik der deutschen Sprache. Hildesheim (u.a.), 2. rev. Aufl. 2003.
Gisela Zifonun/Ludger Hoffmann/Bruno Strecker: Grammatik der deutschen Sprache, Bd. 3. Berlin u. New York 1997.

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Linguistisches Kolloquium
2 SWS/ Hs HS
G. Antos
Luisenstraße 2, Raum 2
Di 16-18
MA/LAG/LAS/BlIK wobl.

Kolloquien haben zwanglosen Workshopcharakter. Sie erlauben einen Blick hinter die Kulissen der Forschung. Sie zeigen, wie Ideen entwickelt und diskutiert werden, wie man sich über den besten Weg intellektuell streiten und wie „Forschung“ handwerklich umgesetzt werden kann.
Also: Alle die Themen oder Anregungen für Abschlussarbeiten suchen, sind ebenso eingeladen wie ‚BLIKis’, die ein praxisorientiertes Projekt zum Thema „Sprache im Beruf“ entwickeln wollen. „Gestandene“ Wissenschaftler (ab und zu auch Gäste von auswärts) stellen im Kolloquium ihre Arbeiten und Projekte ebenso vor, wie Habilitierende, Doktoranden oder Studierende, die an Magister- oder Staatsexamensarbeiten sitzen.

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Gesprächsanalyse
2 SWS/ einführendes Ps im GS
A.-K. Hartinger
Luisenstraße 2, Raum 5
Mi 10-12
MA wobl./wahl.

Ob im Kaffee, an der Uni oder beim Einkaufen - unser Alltag vollzieht sich in Gesprächen. Wir teilen Neuigkeiten mit, konstituieren soziale Beziehungen, lösen Probleme. Doch was macht ein Gespräch zum Gespräch? Welchen Regeln folgt es? Wie agieren die Beteiligten? Die linguistische Gesprächsforschung hat diese und andere Fragen zu ihrem Untersuchungsgegenstand gemacht und auch das Seminar wird sich diesen Problemstellungen zuwenden. Dazu sollen zunächst die theoretischen Grundlagen der Gesprächsanalyse erörtert und die praktischen Arbeitstechniken kennen gelernt werden.
In der praktischen Analysearbeit werden die TeilnehmerInnen des Seminars anhand authentischen Sprachmaterials die Merkmale und Besonderheiten von Gesprächen herausarbeiten, wobei gesprächsanalytische Arbeitsschritte wie Transkription und Datenanalyse zu den Aufgaben gehören werden.
Die Teilnehmerzahl ist auf 40 begrenzt.
Teilnahmevoraussetzung: Einführung in die Germanistische Sprachwissenschaft I und II oder Einführung in die Sprachwissenschaft I und eine Einführung in die Pragmatik (PS oder V)

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Klassische Texte der linguistischen Literatur (Lektüreseminar)
2 SWS/ Ps GS
T. Weber
Luisenstraße 2, Raum 5
Mi 12-14
MA/LAG/LAS/BLIK wobl.

Die Veranstaltung richtet sich an fortgeschrittene Linguistikstudierende im Grund- und im Hauptstudium. Wir lesen klassische, d.h. in der aktuellen linguistischen Literatur vielfach und von Vertretern unterschiedlicher Ansätze zitierte, Texte von Platon bis George Lakoff.
Wer sich für eine Teilnahme an diesem Seminar interessiert, der schicke bitte elektronisch drei eigene Lektürevorschläge unter dem Stichwort „Texte, die ich immer schon einmal lesen wollte“ an die Adresse weber@germanistik.uni-halle.de
Eine – zumindest teilweise noch offene – Leseliste finden Sie Anfang Oktober unter http://www.germanistik.uni-halle.de/weber/

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Einführung in die linguistische Pragmatik und die funktionale Sprachbetrachtung
2 SWS/ Hs HS
T. Weber
Luisenstraße 2, Raum 5
Mi 14-16
MA/LAG/LAS/BLIK wobl.

Sprechen ist sprachliches Handeln in einem jeweils spezifischen Kontext. Diese zentrale Einsicht der unter der Bezeichnung „linguistische Pragmatik“ zusammengefassten Ansätze der Sprachwissenschaft steht im Mittelpunkt des Seminars. Zunächst einmal geht es darum, die pragmatische Sicht auf Sprache und Sprechen von anderen linguistischen Betrachtungsweisen abzugrenzen und dadurch erst in seiner Besonderheit verständlich zu machen. Darüber hinaus wird untersucht, welche Konsequenzen sich aus pragmatischer Sicht für die Analyse unterschiedlicher sprachlicher und kommunikativer Phänomene ergeben.
Dem entspricht die zweigeteilte Struktur des Seminars:
- In der ersten Semesterhälfte werden wir eine Reihe unterschiedlicher theoretischer Ansätze kennenlernen, die die Pragmatik als dritte sprachwissenschaftliche Disziplin neben die Grammatik und die Semantik stellen. Zu nennen sind hier vor allem die Sprechakttheorie von Austin und Searle, die Theorie der konversationellen von Grice und die Konversationsanalyse.
- In der zweiten Semesterhälfte wenden wir uns Ansätzen zu, die Sprache auf allen Ebenen aus einer übergeordneten pragmatischen (oder funktionalen) Perspektive betrachten. Hier sei die Interaktionale Linguistik (Selting/Couper-Kuhlen) genannt.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen – neben der Lektüre und Diskussion einschlägiger Texte – Übungsaufgaben, die die Studierenden in Kleingruppen bearbeiten und im Seminar vorstellen werden.
Einführende Lektüre:
Linke, Angelika, Markus Nussbaumer & Paul R. Portmann (1996). Kap. 5 Pragmatik. In: dies. Studienbuch Linguistik. Ergänzt um ein Kapitel von Urs Willi 'Phonetik und Phonologie'. Tübingen: Niemeyer.
Aktuelle Informationen zum Seminar ab Anfang Oktober unter http://www.germanistik.uni-halle.de/weber/

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Praktische Text- und Stilanalyse (I) (1)
2 SWS/ einführendes Ps im GS
J. Wagner
Luisenstraße 2, Raum 2
Fr 8-10
MA/LAG/LAS/BlIK wobl./wahl

Die Kompetenz zur professionellen Analyse von Texten gehört zu den Schlüsselqualifikationen, die in einem sprachwissenschaftlich orientierten Studium erworben werden sollten. Ob man durch die Analyse eines Textes zu einem besseren Verständnis desselben oder zu einer wohl begründeten Kritik gelangen möchte, ob man einen eigenen (oder auch fremden) Text reflektieren, beurteilen oder ggf. auch optimieren möchte: Die Voraussetzung dafür ist stets, dass man über Kategorien und Verfahren verfügt, die über ein laienlinguistisches Alltagswissen hinaus eine differenzierte Wahrnehmung und Beschreibung textlinguistischer und stilistischer Phänomene ermöglichen.
Nach einer knappen Einführung in Grundbegriffe und Prinzipien der pragmatisch orientierten Textanalyse werden einzelne Texte systematisch und ausführlich gemeinsam analysiert. Den Schwerpunkt der zweiten Hälfte der Lehrveranstaltung liegt auf der exemplarischen Analyse verschiedener Medientextsorten durch die SeminarteilnehmerInnen.

Die Lehrveranstaltung ist als zweisemestrige Veranstaltung konzipiert. Während im Wintersemester Fragen der Textlinguistik im Vordergrund stehen, werden im Sommersemester – darauf aufbauend – vor allem stilistische Aspekte interessieren.
Teilnahmevoraussetzung(en): Einführung in die germanistische Sprachwissenschaft I
maximale Teilnehmerzahl: 35
Weitere Informationen unter http://www.germanistik.uni-halle.de/wagner/textundstil

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Einführung in die Germanistische Sprachwissenschaft II
2 SWS/ Ps GS
J. Wagner
Luisenstraße 2, Raum 2
Fr 10-12
MA/LAG/LAS obl.

Sprache wird im ersten Teil der Einführung vor allem unter systematischen Gesichtspunkten beschrieben. Im zweiten Teil soll sie nun als ein soziales und psychologisches Phänomen thematisiert werden. Inhaltliche Schwerpunkte der Lehrveranstaltung sind:
- Sprache – sprachliches Handeln – soziale Interaktion;
- soziale Inhomogenität von Sprache;
- Sprache und Kognition.
Die Einführung II dient außerdem dazu, die Studierenden mit Grundregeln des wissenschaftlichen Schreibens bekannt zu machen.
Die Lehrveranstaltung wird mit einer Klausur abgeschlossen.

Teilnahmevoraussetzung(en): Einführung in die germanistische Sprachwissenschaft I
maximale Teilnehmerzahl: 35
Weitere Informationen unter http://www.germanistik.uni-halle.de/wagner/einfuehrung2

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Praktische Text- und Stilanalyse (I) (2)
2 SWS/ einführendes Ps im GS
J.Wagner
Luisenstr. 2, Raum 2
Fr 12-14
MA/LAG/LAS/BLIK wobl./wahl.

Die Kompetenz zur professionellen Analyse von Texten gehört zu den Schlüsselqualifikationen, die in einem sprachwissenschaftlich orientierten Studium erworben werden sollten. Ob man durch die Analyse eines Textes zu einem besseren Verständnis desselben oder zu einer wohl begründeten Kritik gelangen möchte, ob man einen eigenen (oder auch fremden) Text reflektieren, beurteilen oder ggf. auch optimieren möchte: Die Voraussetzung dafür ist stets, dass man über Kategorien und Verfahren verfügt, die über ein laienlinguistisches Alltagswissen hinaus eine differenzierte Wahrnehmung und Beschreibung textlinguistischer und stilistischer Phänomene ermöglichen.
Nach einer knappen Einführung in Grundbegriffe und Prinzipien der pragmatisch orientierten Textanalyse werden einzelne Texte systematisch und ausführlich gemeinsam analysiert. Den Schwerpunkt der zweiten Hälfte der Lehrveranstaltung liegt auf der exemplarischen Analyse verschiedener Medientextsorten durch die SeminarteilnehmerInnen.
Die Lehrveranstaltung ist als zweisemestrige Veranstaltung konzipiert. Während im Wintersemester Fragen der Textlinguistik im Vordergrund stehen, werden im Sommersemester – darauf aufbauend – vor allem stilistische Aspekte interessieren.

Teilnahmevoraussetzung(en): Einführung in die germanistische Sprachwissenschaft I
maximale Teilnehmerzahl: 35
Weitere Informationen unter http://www.germanistik.uni-halle.de/wagner/textundstil

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Rhetorik im Alltag. Theorie und Praxis
2 SWS/ Hs HS
K.M. Eichhoff-Cyrus
Luisenstr. 2, Raum 2
Mo 10-14 (18.10./1.11./15.11./29.11./13.12.04 und 10.1./24.1.05)
MA/LAG/LAS/BLIK wobl.

Die Rhetorik war im Altertum eine der klassischen freien Künste. Das Wort hat allerdings in den letzten drei Jahrtausenden unterschiedliche Bedeutung erfahren. Von der antiken Rhetorik als „kunstvolle Beredsamkeit“ im politischen und juristischen Leben über die gelehrte und die literarische Rhetorik der mittelalterlichen Universitäten bis zur Demagogie als Missbrauch der freien Rede, um nur einige zu nennen. Die angewandte „moderne“ Rhetorik ist überwiegend an der alltäglichen Kommunikationspraxis orientiert.
Wir werden uns in diesem Seminar mit den theoretischen Grundlagen der Rhetorik befassen, individuelle Fähigkeiten erkennen und lernen, im Gespräch selbstbewusst zu agieren und zu reagieren. Bei den praxisorientierten Übungen geht es einerseits um Argumentation und Fragetechniken, andererseits um die Grundlagen der Gesprächsanalyse.

Verhaltenstraining (Soft-Skills):
- Effektiv kommunizieren lernen
- Rhetorische „Tricks“ erkennen und abwehren
- Verbesserte Entscheidungsfähigkeit
- Kompetent verhandeln nach dem Harvard-Konzept
- Präsentationsverhalten verbessern durch individuelles Videofeedback
- Verhaltenstipps
- Abbau individueller Stress-Reaktionen durch effektive Arbeitsmethoden und Zeitmanagement
- Verbesserung selbstregulierter Kompetenzen

Literatur zur Vorbereitung:
Karl-Heinz Göttert: Einführung in die Rhetorik, München 1991.
Josef Kopperschmidt: Allgemeine Rhetorik. Einführung in die Theorie der persuasiven Kommunikation, Stuttgart 1976.
Roger Fisher, William Ury, Bruce M. Patton:
Das Harvard-Konzept: Sachgerecht verhandeln, erfolgreich verhandeln, Frankfurt am Main 2001.

Um effektiv arbeiten zu können, muss die Zahl der Teilnehmenden auf 25 begrenzt werden. Ich bitte deshalb um Anmeldung im Sekretariat.

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