| Montag | Dienstag | Mittwoch | Donnerstag | Freitag | |
| 08.00 | Solms V: Einführung in die germanistische Mediävistik Melanchthonianum, HS XVI |
Solms |
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| 10.00 | Goller PS: Übersetzen aus dem Mittelhochdeutschen: 'Die halbe Birn' Herweghstr. 96, ÜR A |
Goller PS: Einführung in die germanistische Mediävistik Löwengebäude, Hörsaal XIII |
Seidel PS: Volksbücher Herweghstr. 96, ÜR C |
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| 12.00 | Seidel PS: Einführung in die historische Sprachbetrachtung des Deutschen (Althoch-/ Mittelhochdeutsch) Herweghstr. 96, ÜR A |
Seidel PS: Einführung in die historische Sprachbetrachtung des Deutschen (Althoch-/ Mittelhochdeutsch) Herweghstr. 96, ÜR C |
Pfefferkorn HS: Historische Valenzforschung Herweghstr. 96, ÜR A |
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| 14.00 | N.N. PS: Paläographie: Einführung in die Handschriftkunde Herweghstr. 96, ÜR C |
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| 16.00 | N.N. PS: Mittelniederdeutsche Originalurkunden des 13. Jhd´s Herweghstr. 96, ÜR C |
Weitere Veranstaltungen
Solms/Goller
HS: Gottfried von Straßburg 'Tristan'
2 SWS, Ort und Zeit wird durch Aushang bekannt gegeben.
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ALTGERMANISTIK - Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis
Übersetzen aus dem Mittelhochdeutschen: ´Die
halbe Birn´
2 SWS/ Ps GS
D. Goller
Herweghstr. 96, ÜR A
Mo 10-12
MA/LAG/LAS wobl.
„Ein mächtiger König hatte eine schöne Tochter ...“,
natürlich kann diese nur den tapfersten Ritter des Turniers zum Manne
bekommen. Doch was, wenn sich dieser sich nicht gemäß der höfischen
Etikette im Hinblick auf eine ungeschälte Birnenhälfte verhält?
Dieser Frage sowie der Rolle eines gestäupten Minnedorns im weiteren
Handlungsverlauf soll in diesem Seminar nachgegangen werden.
Die Veranstaltung ist primär zur Verbesserung der Übersetzungsfähigkeit
aus dem Mittelhochdeutschen gedacht. Gleichzeitig können an diesem Text
zentrale Themen der höfischen Literatur wie z.B. die Macht der Frau Minne
thematisiert werden. Das Seminar ist für Hörer aller Semester offen
und empfehlenswert, auch zur Prüfungsvorbereitung (der vorherige Besuch
eines altgermanistischen Einführungsseminars wird dringend empfohlen!).
Der ca. 500 Verse umfassende Text wird als zu erwerbender Reader in der ersten
Seminarsitzung zur Verfügung gestellt.
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Einführung in die historische Sprachbetrachtung
des Deutschen (Althochdeutsch/Mittelhochdeutsch)
2 SWS/ Ps GS
A. Seidel
Mo 12-14 in Herweghstr. 96, ÜR A
Mi 12-14 in Herweghstr. 96, ÜR C
MA/LAG/LAS obl. f. MA Sprachw.
wobl. f. LA
Das Seminar bietet anhand der Sprachperioden des Alt- und Mittelhochdeutschen
eine Einführung in wesentliche Inhalte und Methoden der historischen
Sprachwissenschaft. Im Mittelpunkt steht die Betrachtung der phonologischen
und grammatischen Verhältnisse der beiden genannten Sprachstufen, wobei
auch auf die älteren Sprachzustände des Germanischen und Indogermanischen
zurückgegriffen wird, wenn durch sie die sprachliche Entwicklung durchschaubarer
gemacht werden kann. Zugleich wird in die wichtigsten wissenschaftlichen Hilfsmittel
zur deutschen Sprachgeschichte (Grammatiken und Wörterbücher) eingeführt
und die Fähigkeit zu ihrer Anwendung vermittelt. Das Seminar schafft
somit einerseits die Voraussetzung für ein historisches Verständnis
des Neuhochdeutschen und liefert andererseits die Grundlage für das selbständige
Übersetzen aus dem Alt- und Mittelhochdeutschen.
Dieses Seminar ist obligatorisch für Studierende des Magisterstudiengangs
Germanistische Sprachwissenschaft und wahlweise obligatorisch für Studierende
der Lehramtsstudiengänge, wobei die Teilnahme im Hinblick auf die Zwischenprüfung
ausdrücklich empfohlen wird. Das Seminar liefert wesentliche Grundlagen
für den Besuch der Lehrveranstaltung Einführung in die germanistische
Mediävistik.
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Einführung in die germanistische Mediävistik
2 SWS/ Ps GS
D. Goller
Löwengebäude, Hörsaal XIII
Di 10-12
MA/LAG/LAS wobl./obl.
Das Seminar will die Studierenden an ausgewählte Grundpositionen zur
Betrachtung von Literatur, Geschichte und Kunst im Mittelalter heranführen
und sie gleichzeitig zum selbständigen Umgang mit mittelalterlichen Texten
befähigen. Im Mittelpunkt des Seminars stehen folgende Schwerpunkte:
Überlegungen zum Begriff der germanistischen Mediävistik, Textüberlieferung
und Textkritik, Grundlagen der mittelalterlichen Gesellschaft und Kultur,
mittelalterliche Hermeneutik, Metrik, Gattungen (Minnesang, Heldenepik, höfischer
Roman). Durch eine intensive Lektüre literarischer Texte soll das Verständnis
für Sprache und Kultur des deutschen Mittelalters erleichtert und gefördert
werden. In diesem Zusammenhang werden sowohl das Übersetzen als auch
die Arbeit mit dem Wörterbuch zu üben sein. Wünschenswert ist
der erfolgreiche Besuch der Lehrveranstaltung Einführung in die historische
Sprachbetrachtung des Deutschen (Althochdeutsch/Mittelhochdeutsch).
Das Seminar ist obligatorisch für Studierende des Magisterstudienganges
Germanistische Literaturwissenschaft und wahlweise obligatorisch für
Studierende der Lehramtsstudiengänge, wobei die Teilnahme im Hinblick
auf die Zwischenprüfung ausdrücklich empfohlen wird.
Literatur:
Hilkert Weddige, Einführung in die germanistische Mediävistik, 3.
Aufl. München 2001.
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Mittelniederdeutsche Originalurkunden des 13. Jhd´s
2 SWS/ Ps GS
N.N.
Herweghstr. 96, ÜR C
Di 16-18
MA/LAG/LAS wobl.
Das ‚Corpus der altdeutschen Originalurkunden bis zum Jahr 1300’
enthält den größten Teil der deutschsprachigen Urkundenüberlieferung
des 13. Jahrhunderts. Lexikographisch wird das ‚Corpus’ durch
das ‚Wörterbuch der mittelhochdeutschen Urkundensprache’
erschlossen. Zahlreiche Forschungsarbeiten und Studien zur mittelhochdeutschen
Grammatik beziehen sich auf mittelhochdeutschen Urkunden des ‚Corpus’.
Bisher weniger Beachtung findet die relativ kleine Gruppe von Originalurkunden
in mittelniederdeutscher Schreibsprache.
Im Proseminar sollen die mittelniederdeutschen Urkunden des ‚Corpus’
zusammengestellt und analysiert werden. Im Hinblick auf zeitliche, dialektale
und grafische Divergenzen mittelniederdeutscher Schreibsprache stehen Schreibvarietäten
im Zentrum der Betrachtung. Vor allem in bezug auf Fragestellungen zur Makrostruktur
und zur Wiedergabe makrostruktureller Elemente in Editionen empfehlen sich
Vergleiche mit den Urkundenoriginalen in Archiven.
Literatur:
Corpus
der altdeutschen Originalurkunden bis zum Jahr 1300. begr. u. hrsg. von
Friedrich
Wilhelm. fortgef. von Richard Newald und Helmut de Boor. 6 Bände.
Lahr 1932 – 1986.
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Volksbücher
2 SWS/ Ps GS
A. Seidel
Mi 10-12
Herweghstr. 96, ÜR C
MA/LAG/LAS wobl.
Im 15. und 16. Jahrhundert entstanden zahlreiche Volksbücher, die in
erster Linie der Unterhaltung und Belehrung dienten. Mehr als 70 deutsche
Titel, die sich z. T. bis ins 19. Jahrhundert großer Beliebtheit erfreuten,
sind in über 700 Ausgaben nachweisbar. Durch Buchdruck und Aufschwung
des Bildungswesens wuchs der Leserkreis rasch an und erreichte neben Adel
und Patriziat zunehmend das Städtebürgertum. Letztendlich erfuhren
die Volksbücher durch die Veränderung sozialer und kultureller Bedingungen
eine breite Wirksamkeit. Neben den noch heute bekannten Volksbüchern
und ihren Protagonisten (z. B. Eulenspiegel, Faust, Lalen und Schildbürger)
gerieten andere (z. B. Fortunatus, Die schöne Magelonna, Melusine) zunehmend
in Vergessenheit. Die Autoren schöpften die literarischen Stoffe aus
unterschiedlichen Quellen und nutzten verschiedene Genre. Vor allem französische
Romane (Elisabeth von Nassau-Saarbrücken: Hug Schapler, Loher und Maller,
Thüring von Ringoltingen: Melusine), lateinische Texte (Herzog Ernst,
Alexander) und mittelhochdeutsche Epen (Tristant) wurden ins Deutsche übersetzt.
Im Seminar soll eine Auswahl an Texten gelesen, ihre Entstehung und unterschiedliche
Überlieferung untersucht werden. In diesem Zusammenhang wird der Begriff
Volksbuch, den J. Görres (Die teutschen Volksbücher, 1807) prägte,
diskutiert und kommentiert.
Voraussetzung für die Seminarteilnahme ist die abgeschlossene Lektüre
des Volksbuches Fortunatus, die zu Beginn des Seminars überprüft
wird.
Literatur:
Fortunatus, Studienausgabe nach der Editio princeps von 1509. Mit Materialien
zum Verständnis des Textes. Hrsg. von Hans-Gert Roloff, Reclam Universal-Bibliothek
Nr.7721, ISBN: 3-15-007721-4, KNO-NR: 01 88 31 72.
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Einführung in die germanistische Mediävistik
2 SWS/ V GS/HS
H.-J. Solms
Melanchthonianum, Hörsaal XVI
Do 8-10
MA/LAG/LAS wobl.
Die Grundvorlesung, die den Rahmen und Hintergrund der gleichnamigen Einführungsseminare
liefert, wird im Abstand von jeweils vier Semestern angeboten. Da wesentliche
Inhalte der Zwischenprüfung thematisiert werden, kann die Teilnahme allen
Studierenden nur dringend anempfohlen werden. Die Vorlesung widmet sich philologischen
Problemen der mittelalterlichen Textüberlieferung und -edition (u.a.
Paläographie, Textkritik), Fragen der mittelalterlichen Hermeneutik (‘mehrfacher
Schriftsinn’) und Poetik, sie liefert einen epochen- und ‘gattungsbezogenen’
Überblick über die deutsche Literatur des Früh-, Hoch- und
Spätmittelalters und klärt grundlegende Fragen der soziokulturellen
Voraussetzungen für die Entstehung und Ausbildung einer deutschen Literatur
im Mittelalter (u.a. Prozess der Literalisierung, Bildungssystem, Bildungs’welten’).
In der Vorlesung kann ein Teilnahmeschein erworben werden. Voraussetzung:
regelmäßige Teilnahme und Semesterabschlussgespräch.
Empfohlene Literatur:
Weddige, Hilkert (2003). Einführung in die germanistische Mediävistik.
5.Aufl. München: Beck.
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Paläographie: Einführung in die Handschriftenkunde
2 SWS/ Ps GS
N.N.
Herweghstraße 96, ÜR C
Do 14-16
MA/LAG/LAS wobl.
Kritische Editionen bilden meist die Arbeitsgrundlage für die Beschäftigung
mit mittelalterlichen Texten im Grund- und Hauptstudium. Nur selten bietet
sich die Möglichkeit am direkten Überlieferungsträger zu arbeiten,
bzw. mit der Handschrift selbst, oder mit Faksimiles in Kontakt zu kommen.
Anders in diesem Seminar, denn die Veranstaltung führt ein in die Handschriftenkunde
des Mittelalters, vermittelt anhand ausgewählter Schriftproben die Fertigkeit,
mittelalterliche Schriften zu lesen und zu bestimmen, und macht vertraut mit
der Praxis der Editionstechnik. Ziel dieses praxisorientierten Seminars ist
es, prominente Textzeugen aus spätmittelalterlichen Sammelhandschriften
zu transkribieren und daraus eigene Editionsproben zu entwickeln.
Kopien vom Mikrofilm werden zum Selbstkostenpreis zur Verfügung gestellt.
Literatur zur Einführung:
Altgermanistische Editionswissenschaft. Hrsg. v. Thomas Bein. Frankfurt/M.
(Peter Lang), 1995 (= Dokumentation Germanistischer Forschung 1).
Bein, Thomas: Textkritik. Eine Einführung in die Grundlagen der Edition
altdeutscher Dichtung. Göppingen 1990 (= GAG 519).
Bischoff, Bernhard: Paläographie. In: Wolfgang Stammler (Hrsg.): Deutsche
Philologie im Aufriß I,2. Berlin, Bielefeld, München 1957, Sp.
379-452.
Schneider, Karin: Paläographie/Handschriftenkunde für Germanisten.
Tübingen (Niemeyer) 1999.
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Hallesche Stadtsprache
2 SWS/ Hs HS
H.-J. Solms
Herweghstr. 96, ÜR A
Fr 8-10
MA/LAG/LAS wobl.
Im Rahmen der für die germanistische Sprachgeschichte zentralen Forschungen
zur Entstehung der neuhochdeutschen Schriftsprache und der damit einhergehenden
Fokussierung insbesondere des frühneuhochdeutschen Zeitraumes hat sich
eine historische Stadtsprachenforschung etabliert, die zwischenzeitlich wesentliche
Einsichten in die Sprach- und Kulturgeschichte zahlreicher Städte vorgelegt
hat. Das besondere Interesse richtet sich dabei auf Städte des niederdeutschen
Sprachraumes, bei denen zumeist im Verlauf des (späten) Frühneuhochdeutschen
(16. Jh.) ein Sprachersatz (Wechsel in der Schriftlichkeit) vom Nieder- zum
Hochdeutschen stattgefunden hat, bei gleichzeitigem Erhalt der niederdeutschen
Mündlichkeit. Für Halle liegt die Besonderheit vor, dass schon im
Verlauf des 15. Jh.s ein Übergang vom Nieder- zum Hochdeutschen auch
in der Mündlichkeit stattfand, im Bereich der Schriftlichkeit sich dieser
sogar schon sehr viel frühzeitiger andeutete. Dieser (schriftsprachliche)
Prozess ist in einzigartiger Weise anhand der sog. Schöppenbücher
nachvollziehbar.
Im Rahmen des Seminars soll in kleinen empirischen Untersuchungen die Sprachgeschichte
Halles anhand einiger Überlieferungszeugen untersucht und beschrieben
werden. Neben den genannten Schöppenbüchern, die den Zeitraum des
13.-15. Jh.s beschreiben lassen, soll als Sprachzeugnis des 16. Jh.s das sog.
Hallesche Heiltumsbuch Gegenstand der Beschäftigung werden.
Durch Referat und schriftliche Hausarbeit kann ein Leistungsschein erworben
werden. Für den Erwerb eines Teilnahmescheines wird eine kleinere Leistung
im Rahmen des Seminars erbracht werden müssen (z.B. Protokoll, Kurzreferat
über ca. 5-10 Min.).
Einführende Literatur:
s. die einschlägigen Artikel (u.a. zu Kanzleisprache, Frühneuhochdeutsch,
Stadtsprache) in Besch, Werner et al. (1998ff.). Sprachgeschichte. Ein Handbuch
zur Geschichte der deutschen Sprache und ihrer Erforschung. 2. Aufl. Berlin
u.a. (HSK 2).
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Historische Valenzforschung
2 SWS/ Hs HS
O. Pfefferkorn
Herweghstr. 96, ÜR A
Fr 12-14
MA/LAG/LAS wobl.
Der Bezug der an der Gegenwartssprache entwickelten Valenztheorie auf historische
Sprachstufen bringt eine Reihe von Problemen mit sich, die vor allem daraus
resultieren, dass Valenzanalysen die Urteile kompetenter Sprecher benötigen,
um eindeutige Ergebnisse zu erzielen. Diese kompetenten Sprecher existieren
jedoch für frühere Sprachstufen nicht mehr, so dass das methodische
Vorgehen in diesen Fällen von entsprechenden Analysen an gegenwartssprachlichem
Material abweichen muss. Welche Rolle dabei der Aneignung einer Ersatzkompetenz
durch die analysierenden Linguisten zukommt, ist in der historischen Valenzforschung
umstritten.
Das Seminar behandelt zunächst sowohl traditionelle als auch neuere Ausprägungen
der Valenztheorie und gibt weiterhin einen Überblick über bisherige
Arbeiten zur historischen Valenzforschung im Bereich der Verben. Auf dieser
Grundlage führen alle TeilnehmerInnen im zweiten Seminarteil anhand des
Bochumer-Mittelhochdeutsch-Korpus eigene Valenzanalysen durch, wobei besonders
zu berücksichtigen ist, inwieweit auch neuere Auffassungen zur Valenz
(z.B. die Trennung von Valenzpotenz und Valenzrealisierung, die Unterscheidung
von Mikro-, Meso- und Makrovalenz) auf historisches Material übertragen
werden können.
Einführende Literatur: Vilmos Ágel, Valenztheorie, Tübingen
2000.
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Gottfried von Straßburg ´Tristan´ (Blockveranstaltung)
2 SWS/ Hs HS
H.-J. Solms, D. Goller
Ort und Zeit werden noch bekannt gegeben
Blockveranstaltung
MA/LAG/LAS wobl.
Die Liebe von Tristan und Isolde als Faszinosum einer alle Konventionen sprengenden
Liebe berührt die menschliche Existenz immer wieder aufs Neue. Gottfrieds
fragmentarischer Tristanroman stellt eines der meistrezipierten und stets
kontrovers interpretierten Werke des hohen Mittelalters dar. Die Veranstaltung
soll dazu dienen, ein Überblick des literaturwissenschaftlichen Diskurses
zu diesem Werk zu ermöglichen.
Das Seminar ist als Blockveranstaltung konzipiert:
- Die Teilnehmerzahl ist auf 25 beschränkt. Die Einschreibliste liegt
in der letzten Veranstaltungswoche und der ersten Ferienwoche bei Frau Drosdziok
aus.
- Am 14.10. findet um 19.00 Uhr in der Herweghstr. eine Überprüfung
der Textkenntnis als Zulassungsvoraussetzung für die Seminarteilnahme
statt.
- Am 21.10. erfolgt um 19:00 Uhr die Referatvergabe.
- Die thematischen Referate werden am Wochenende vom 21.-23.01. an einem noch
zu bestimmenden Ort außerhalb Halles (2 Übernachtungen dort) im
Plenum des Kurses gehalten.
Zur Einführung:
Christoph Huber: Gottfried von Straßburg. Tristan und Isolde. Berlin
2000. Als Textausgabe empfiehlt sich die Reclam-Variante von Rüdiger
Krohn.
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